Die Woche in 160 Zeichen:

Was ich Schülern gerne mit auf den Weg geben würde. Muss man wirklich jeden Mist drucken? Eine Fotosession zwischen halbreifen Trauben.

Schulanfang

2021 zum äh … 16. Mal ohne mich. Krasser Scheiß, dieses Jahr wäre unser 15-jähriges Abitreffen gewesen, doch wegen Corona war daran ja nicht zu denken. (Mensch, was hätte ich mich damals gefreut, einfach von zu Hause aus lernen zu dürfen. Und da gab es noch kein Teams und den ganzen Quatsch. Wir hätten einfach frei gehabt.)
Tja, und da fiel doch einem Mitschüler von damals auf, dass wir nun tatsächlich länger aus der Schule draußen sind, als wir drinnen waren. Selbst mit gedrehten Ehrenrunden und ähnlichem.
Bei mir waren es 13,5 Jahre Schulbank. Und damals konnte man sich ja gar nicht vorstellen, dass danach noch irgendetwas anderes kommt. Spätestens mit 30 wäre das Leben ja wohl eh vorbei.
Hm. Und jetzt liegt die Schulzeit fast ein halbes Leben zurück. Und mit 30 war es doch nicht vorbei. Und irgendwelche Schulfächer und Teenie-Probleme sind zu verschwommenen Erinnerungen geworden. Hätte ich das damals mal geahnt …

Das wäre dann in etwa das, was ich allen Schülern zum neuen Schuljahr mit auf den Weg geben würde: Nimm es nicht zu ernst. Es ist nur Schule, es geht vorbei. Da kommt noch viel, viel mehr. Noch tausendmal Besseres. Nimm aus der Schule einfach das mit, was dich interessiert, und lass dir vom Rest nicht die Freude am Leben verderben. Genieß einfach die Zeit, denn die kommt niemals wieder.

Think before you print!

Bestimmt ist euch schon mal aufgefallen, wie viel Müll man eigentlich mit nach Hause bringt. Mich nervt das nicht nur wegen der Umwelt, sondern auch ganz profan, weil Müll wegbringen auf meiner Hausarbeiten-die-ich-hasse-Liste Platz 1 belegt. Ich hasse Müll wegbringen. Noch mehr als Fenster putzen. Wie gesagt, Platz 1.
Und dann räumte ich neulich hier auf dem Campingplatz (da arbeite ich nebenher) die ganzen Touristen-Flyer auf. Mit Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten und Museen und allem, was man in seinem Urlaub so veranstalten kann. In diesem riesengroßen Fundus ist eine Publikation, die ich einfach nur fürchterlich finde. Meiner Meinung nach hat sie null Mehrwert für die Gäste. Null. Sie ist einfach … Müll. Müll, der gedruckt und transportiert wurde, in den zig Arbeitsstunden geflossen sind, den sich Menschen nun mit nach Hause nehmen und mangels Mehrwert zeitnah entsorgen werden. I’m so sorry, aber ich finde das furchtbar. Man muss doch nicht jeden Mist drucken, nur um ihn gedruckt zu haben. Dafür gehen Ressourcen drauf. Auch wenn’s noch so klimaneutral produziert wurde.
Falls dich das Thema interessiert, gelangst du hier zum Beitrag.

Sonntags im Weinberg

Diesen Sonntag Nachmittag hatte ich beinahe frei – und dann rief der gute Daniel Schall an und meinte, das Wetter sei doch gerade prima, um endlich mal ein paar Fotos für seine neue Website zu machen. Eigentlich fand ich es etwas zu sonnig, zu grell. Aber die Weinberge sind gerade so schön grün, also ab nach draußen.
Obacht! Nicht nur die Weinberge sind so schön grün, auch die Trauben sind noch ungewohnt sauer für diese Jahreszeit, verglichen mit den letzten Jahren. Mal schauen, wann gelesen wird …
Porträt ist leider nicht meine Stärke. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst so ungern VOR der Kamera stehe. Ich kann das voll verstehen, wenn jemand da gequält guckt. Na ja, umso dankbarer bin ich, wenn mir dann doch jemand zutraut, dass mir ein passables Foto von ihm gelingt. (Danke, Daniel!!) Ich kann die Übung gut gebrauchen und solange ich HINTER der Kamera sein darf, macht mir das ganze auch unfassbar viel Spaß. Wer braucht da schon einen freien Sonntag? 😀

Weiterlesen? Vielleicht ist hier was dabei, das dich interessiert.

journal#32
Gelassenheit dank Bieryoga. Tausend Ideen und zehntausend Papiermuster. Schöner Wohnen im Atelier. Und Sternschnuppen statt Feuerwerk.
journal#03

Einstein Time: Du hast die Zeit nicht, du nimmst sie dir auch nicht – du machst sie dir. Zeit ist relativ – möglich und unmöglich auch.

journal#43

Happy Halloween! Sommerende. Alles zieht sich zurück. Gute Zeit für etwas Besinnung auf dich selbst und die Frage, wie du sein willst.