journal#16

von | 25. Apr 2022 | Weekly Journal | 0 Kommentare

Gesetz der Anziehung: die praktische Umsetzung. Mit diesen drei Schritten wirst du dein Denken sofort und dauerhaft in eine bessere, positivere Richtung lenken.

INHALT

Das Gesetz der Anziehung Teil II

1. Das Jammerverbot
2. Lass die Vergangenheit in Ruhe.
3. Nimm dir Zeit für gute Gedanken

Ausprobieren und dranbleiben

Jessica Lorenz

3 Praxistipps für bessere Gedanken

Das Gesetz der Anziehung Teil II

Im Journal letzte Woche gab es die kurze und etwas unspirituelle Einführung zum Law of Attraction, dem Gesetz der Anziehung. Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht, aber für mich steht es außer Frage, dass unsere Gedanken unsere Realität erschaffen. Die guten wie die schlechten. Um nichts anderes geht es doch beim Thema Mindset. Ganz egal, ob das Universum auf deine Gedanken reagiert oder nicht:
DU reagierst auf jeden Fall auf deine Gedanken. Und damit erschaffst DU auf jeden Fall deine ganz persönliche Realität.

Und deine Gedanken kannst du sehr bewusst steuern. Du darfst wählen, ob du an einen rosa Elefanten mit gelben Punkten denkst. Du darfst entscheiden, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Das erfordert etwas Übung. Eine Veränderung der Denkgewohnheiten. Ein bisschen Training. Hast du Bock drauf? Dann probier’s doch einfach mal aus. Es kostet nichts und es kann nur gut werden.

Hier kommen die drei praktischen Schritte für dein glücklicheres Mindset.

1. Das Jammerverbot.

Hör auf, zu jammern und zu meckern. Lass es einfach. Es bringt dir nichts. Jammern ist die Kack-Gewohnheit Number 1, siehe hier. Wenn du aufhörst zu jammern, legst du deine Opferrolle ab. Du übernimmst Verantwortung.

Heißer Tipp: Fang bei den Themen Geld und Zeit an. Die Klassiker. Sprich und denk NIE WIEDER schlecht über Geld oder Zeit. Die beiden haben dir nix getan. Wenn du das Gefühl hast, zu wenig Zeit oder Geld zu haben, dann konzentrier dich darauf, was DU ändern kannst; fang mit dem Gedanken an, DASS du etwas ändern kannst (auch wenn du noch nicht weißt, was) – und jammer nicht darüber, dass du zu wenig davon hast. Würg auch Gespräche ab, die in diese Richtung gehen. Wenn dir das nächste Mal jemand erzählt, wie teuer die Zucchini doch geworden sind, schau auf die Uhr und sag „Ich muss weg“. Oder weise dezent auf das Unglück neulich mit dem umgefallenen Sack Reis hin. Schlimme Sache.

Jammern, egal ob über den Zucchinipreis, die wirtschaftliche Lage insgesamt, das Wetter, die Schwiegermutter oder den physikalisch unerklärlichen Mangel an Zeit, bringt NICHTS. Und ich bin der Meinung, dass es obendrein schadet. Massiv. Nicht nur, weil du dich zum Opfer machst, sondern weil du dir obendrein die Laune ruinierst und mit jedem „Hast du gesehen, was der Sprit heute kostet???“ eine Überzeugung, einen „Glaubenssatz“ nährst, der dir nicht dienlich ist: Alles ist teuer und ich kann es mir nicht leisten, ich bin zu arm.

Mangel-Mindset. Mit Mangel-Mindset wirst du – Gesetz der Anziehung hin oder her – nicht das in dein Leben holen, was du dir wünschst.
Also: Entscheide dich, nicht mehr zu jammern und zu meckern. Ab sofort und für immer.

2. Lass die Vergangenheit in Ruhe.

Unsere Vergangenheit ist schon ein seltsames Ding. Wegen der schweren Kindheit bist du heute beziehungsunfähig und wegen des Streits letzten Freitag regst du dich heute noch auf weil da hat der gesagt und dann hat die gesagt und dann ……. bla bla bla. Und überhaupt, hättest du damals dieses Jobangebot angenommen, dann wär ja heute eh alles besser.

Bullshit. Die Vergangenheit ist vergangen. Das, was vor dreißig Jahren war, genauso wie das, was vor dreißig Sekunden war. Was jetzt gerade ist (Gegenwart) ist das Produkt, die logische Konsequenz, deiner Vergangenheit bis hierher – und dessen, was du nachträglich aus deiner Vergangenheit gemacht hast. Wir verändern unsere Vergangenheit nämlich. Unsere Erinnerung baut sie um. Wir können uns an Dinge erinnern, die NIE passiert sind; google das, wenn du’s nicht glaubst.

Entsprechend wenig zielführend ist es, immer wieder in der Vergangenheit rumzustochern, um sich damit die Gegenwart zu versauen oder daraus die Zukunft abzuleiten. Du BIST im Hier und Jetzt. Du KANNST nur im Hier und Jetzt Gedanken denken und Entscheidungen treffen. Und damit ziehst du deine Zukunft an. Du legst heute den Grundstein für dein Morgen. Scheiß doch mal auf das, was vorher war. Lass den Groll los. Verzeihe. Allen anderen und dir selbst.

Lebe nicht aus deiner Vergangenheit heraus, sondern in deine Zukunft hinein. Hier gibt’s auch ein Video aus PowerBasics-Camp dazu.

3. Nimm dir Zeit für gute Gedanken.

Nimm dir jeden Tag ganz bewusst ca. 15 Minuten Zeit, um gute Gedanken zu denken und dich auf das auszurichten, was du willst. Nicht auf das, was ist, und auch nicht auf das, was war. Sondern auf das, was du WILLST. Wie deine Zukunft sein soll.

Setz dich ca. 15 Minuten irgendwo hin, wo du ungestört bist, und dann träume vor dich hin. Mal dir in dieser Viertelstunde deine schönste Zukunft aus und schreib sie auf. Und zwar nicht mit Angst und Sorge, dass das alles eh nix wird, sondern mit freudiger Gewissheit, dass du diese Zukunft erschaffst. Nicht mit Mangel-Gedanken an all das, was dir fehlt, sondern mit Dankbarkeit für all das, was du schon hast und noch bekommen wirst.

Abraham (das Geistwesen) erklärt es etwas anders, als „Workshop des Erschaffens“: Halte jeden Tag die Augen offen nach Dingen, die dir gefallen und nimm sie mit in deinen Workshop. Das war neu für mich, aber es gefällt mir. Schon alleine, mit dem Vorsatz in den Tag zu gehen, tolle Dinge zu finden, ändert so viel. Es ist ein bisschen wie die #15tageverliebt-Challenge. Nur, dass du das Gefundene eben weiterverarbeitest und daraus Wünsche machst. Find ich super.

Okay, schon klar, wo sollst du denn bitte 15 Minuten zum Tagträumen und irgendwelche Visionen aufschreiben hernehmen? Ähm … siehe Punkt 1. Entweder du willst dir die Zeit nehmen (oder machen, siehe hier) – oder nicht.
Vielleicht ist Tagträumen ja wichtig. Vielleicht sind Ziele und Visionen ja wichtig. Und vielleicht macht das Ganze ja sogar Spaß.

Zusammenfassung

Ausprobieren und dranbleiben!

Probier’s einfach mal aus:

1. Hör auf zu jammern.
2. Lass die Vergangenheit in Ruhe.
3. Schreib jeden Tag für 15 Minuten deine schönste Zukunft auf und suhl dich richtig in deinen guten Gedanken.

Vielleicht klappt das alles erstmal nicht. Du jammerst weiter, grollst der Vergangenheit und nimmst dir keine Zeit zum Tagträumen. Passiert. Bleib dran. Es ist Übungssache. Training. Einmal probieren und dann hinschmeißen, wenn’s nicht klappt, wird dich nicht zum Ziel führen (dazu kannste auch nochmal das Journal von vorletzter Woche zum Thema Dranbleiben lesen …)

Also. Bleib dran. Und dann schau nach ein paar (26!) Tagen, wie es dir damit geht und was das Gesetz der Anziehung für dich tut. Schau, was sich vielleicht schon verändert hat. Im Innen und im Außen. Wenn du das Thema spannend findest, empfehle ich dir ausdrücklich auch das Buch The Law of Attraction von Esther und Jerry Hicks. Ich mag es und mich inspiriert es sehr.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten Start in eine Woche voller Wunder.

Hi. Mein Name ist Jessica Lorenz und ich bin Mindset Mentor für Klarheit, Identität und Erfolg.

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