Die 2 schlechtesten Gewohnheiten

7. Apr 2022

(Bitte entschuldige das grausame Layout einiger Beiträge … Ich bin am Aufräumen …)

Schlechte Gewohnheiten

Die Top 2

Schlechte Gewohnheiten … woran denkst du da? Rauchen? Saufen? Rumhuren? Fast Food? Nägel kauen? Zu spät ins Bett gehen?

Stimme dir zu, würd ich tendenziell alles lieber sein lassen. Aber nichts davon schafft es unter die Top 2 (und vielleicht nicht mal unter die Top 10). Wenn wir von Gewohnheiten oder Angewohnheiten sprechen, übersehen wir gerne das Offensichtliche. Wir denken an konkrete Handlungen. Zigarette anzünden. Ein Bier aufmachen. Die viel gerühmte Morgenroutine.

Dabei sind Gewohnheiten, egal ob gute oder schlechte, noch so viel mehr: Denkweisen und Reaktionsmuster in alltäglichen Situationen, die wir so sehr verinnerlicht haben, dass sie zur Eigenschaft geworden sind. Sie sind Teil unserer Persönlichkeit, unserer Identität.

Was wir genug verinnerlicht haben, halten wir dann gerne mal für unveränderbar – entweder, weil wir es gar nicht wirklich ändern wollen (Veränderung ist ja meistens unbequem), oder weil wir schlichtweg nicht erkennen, dass es eben doch veränderbar ist.

Genug gefaselt. Hier kommen die Top 2 schlechten Gewohnheiten, die jeder von uns ändern kann:

1. Jammern/Nörgeln/Meckern

2. Unklarheit und Unverbindlichkeit

Ja, das sind Gewohnheiten, also Denk- und Verhaltensmuster, denen wir gewohnheitsmäßig anhängen und die wir nicht einmal hinterfragen, weil sie so abartig selbstverständlich sind.

Und sie machen alles kaputt.

Wie?

 

Jammern/Nörgeln/Meckern

Erstens: Mit unserem Jammern/Nörgeln/Meckern machen wir uns zum Opfer. Statt etwas anzupacken, etwas zu ändern, etwas zu tun, steigern wir uns lieber in Gedanken und Gespräche darüber hinein, wie böse die Welt zu uns ist, wie arm wir sind, wie ungerecht wir behandelt werden und so weiter. Bestes Beispiel: Geld, Spritpreise, alles ist zu teuer, die Einnahmen reichen nicht.

Und dann können wir uns bei solchen Gesprächen in unserer Opferrolle ja auch noch überbieten: Ich verdiene zu wenig. – Ich verdiene aber noch weniger. – Ja, aber ich hab ja auch höhere Ausgaben. – Ja, aber wenigstens musst du nicht auch noch am Wochenende arbeiten.

Achte doch mal darauf, wie viele Gespräche sich nur darum drehen, wem es schlechter geht. Und dann erklär mir bitte mal, was das bringen soll.

Wie wäre es stattdessen mal mit Verantwortung? Was kannst du ändern und was nicht? Übernimm Verantwortung für das, was du ändern kannst, und jammer einfach nicht über den Rest. Fertig.

 

Unklarheit und Unverbindlichkeit

Unklarheit und Unverbindlichkeit sind zur Norm geworden. Sprachlich drückt sich das in Sätzen wie „Ich wollte eigentlich noch …“ und „Mal sehen“ aus. Bloß nicht festlegen. Oder bloß nicht zugeben, dass man sich festgelegt hat. Wenn es nur darum geht, ob man eigentlich noch einkaufen wollte, aber jetzt die Sonne so schön scheint, ist diese Gewohnheit kein Problem. Schwieriger wird’s, wenn man sich „eigentlich“ ein Ziel gesetzt hat aber jetzt doch irgendwie …. Du weißt schon. Eigentlich bin ich ja auf Diät.

Hey, komm schon, bist du auf Diät oder nicht? Willst du DEIN Ziel erreichen oder nicht? Klarheit, Baby! Was willst du denn? Was ist dir wichtig? Was ist deine Priorität?

Und aus dieser Unklarheit heraus werden wir uns selbst und der Welt gegenüber unverbindlich. Der Welt da draußen keine klaren Ansagen zu machen, ist eins; aber bitte bleib dir selbst gegenüber doch verbindlich. Du hast dir viermal pro Woche Sport vorgenommen? Dann verstrick dich doch nicht selbst in irgendwelchen Soll-ich-oder-soll-ich-nicht-Brainfuck. Mach halt einfach deinen verdammten Sport. Du hast dir das vorgenommen – also sei deinem Ziel gegenüber verbindlich.

 

Und nun?

Wie lassen sich diese Gewohnheiten jetzt ändern? Das schreit ja geradezu nach einem weiteren Journalbeitrag. Die schnelle Lösung lautet: Verzichte auf das „Ich muss (noch (schnell)) …“.

Ich-muss-, Ich musste- und Ich-müsste-Sätze enden gerne in Gejammer und mit jedem „Ich muss“ gibst du Verantwortung ab – denn meistens musst du eben nicht.
Und wenn du nicht musst, wäre die Frage doch: Willst du oder willst du nicht?
Mit dem „müssen“ umgehen wir die Frage nach dem „wollen“. Das raubt uns Klarheit. Und wir geben wieder Verantwortung ab.

Probier’s einfach mal aus. Jedes Mal, wenn du dich bei „Ich muss“ ertappst, formulier den Satz so um, dass kein „Ich muss“ mehr drin vorkommt. Mach das drei Wochen lang so konsequent wie möglich – und dann erzähl mir was sich verändert hat.

Ich wette, du hast was zu erzählen!

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