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Die Woche in 160 Zeichen:

Sinn und Sinnlichkeit. Was heißt denn eigentlich Besinnlichkeit? Und wie hängt sie mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr zusammen?

Zwischen Besinnlichkeit und guten Vorsätzen

Das letzte Journal für dieses Jahr … Let’s talk about Besinnlichkeit und gute Vorsätze und darüber, was das eine mit dem anderen zu tun hat.

Besinnlichkeit hat für mich ehrlich gesagt wenig mit Weihnachten zu tun. Andächtig ins Kerzenlicht oder den Ofen schauen ist nicht so mein Ding. Wir wollten besinnliche Weihnachtsfotos machen, aber nichtmal das hat funktioniert. Egal.

Besinnlichkeit beginnt für mich eher nach Weihnachten. Dann ist das alte Jahr geschafft, das neue hat aber noch nicht begonnen. Jetzt ist Zeit für Besinnlichkeit. Und gute Vorsätze.

Besinnlicher wird’s nicht – höchstens schmutziger …

Sinn und Sinnlichkeit

Im Wort „Besinnlichkeit“ steckt eine ganze Menge drin, wenn man mal genauer hinschaut. Sinn, sinnen, besinnen und Sinnlichkeit. Hat dir schon mal jemand sinnvolle Weihnachten gewünscht? Oder sinnliche Weihnachten?

Sich besinnen kennen wir irgendwie von „sich auf das Wesentliche besinnen“ oder „zur Besinnung kommen“. Letzteres ist ja meist nicht so schmeichelhaft gemeint und soll womöglich heißen, sich irgendwelche Flausen aus dem Kopf zu schlagen, seinen Verstand einzuschalten, vernünftig zu sein, aus der Traumwelt aufzuwachen, die rosarote Brille abzunehmen. Das kann gerechtfertigt sein – oder einfach nur langweilig.

Auf jeden Fall ist es eine Kopfsache. Den Sinn versuchen wir mit dem Verstand zu erfassen. Und auch dieses Wesentliche, worauf wir uns besinnen wollen, soll wahrscheinlich der Verstand ausspucken.

Lass dir von einem absoluten Kopfmenschen sagen, dass das nicht funktioniert. Es gibt Dinge, die kriegt der Verstand alleine nicht auf die Reihe.

Aber vielleicht ein anderer Sinn? Jep, das Wort ist ein Teekesselchen, ein Homonym. Es hat neben der Bedeutung „Sinn ergeben“ auch noch die Bedeutung unserer Sinne, unserer physischen, sinnlichen Wahrnehmung: sehen, riechen, schmecken, hören und fühlen.

Und lass uns doch noch einen draufsetzen. Sinnlich bezieht sich erstens ganz neutral auf die physischen Sinne, hat aber zweitens auch eine gewisse … wie soll ich’s sagen … erotische Komponente. Die natürlich auch mit den Sinnen erlebt wird.

So. Und jetzt sinnen wir bitte nochmal über das Wort „besinnlich“.

Die besinnliche Zeit ist vielleicht eine, in der wir versuchen herauszufinden, was wesentlich ist. Nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit den anderen fünf bis sieben Sinnen. Was tut uns gut – und was nicht? Wer tut uns gut? Was macht uns Freude?  Wovon wollen wir im nächsten Jahr mehr in unserem Leben haben – und wovon weniger? Was wollen wir überhaupt?

Flausen für’s nächste Jahr

Du ahnst schon, wohin das jetzt führt … Diese Art von Besinnlichkeit ist genau die richtige Einstimmung (oder eigentlich Voraussetzung), um gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen.

Achtung. Gute Vorsätze sind kein Wunschkonzert. Und sie funktionieren auch nicht alleine aufgrund der Tatsache, dass du sie zum Jahreswechsel in dein Tagebüchlein schreibst. Ein Vorsatz ist nur ein Vorsatz. Ein erster Schritt. Damit da was draus wird, muss man meistens auch was dafür tun. Dreißig gute Vorsätze bedeuten dreißig mal harte Arbeit – also wähle weise.

Aber wähle.

Ja, das neue Jahr beginnt auch ohne deine guten Vorsätze. Und verläuft dann irgendwie. Vorsatzbildung ist zwar nur der erste Schritt für Veränderung – aber es ist der erste Schritt. Wenn ich nicht den festen Vorsatz fasse, mit dem Rauchen aufzuhören/mehr Sport zu treiben/Spanisch zu lernen etc., wird es auch nicht passieren.

Aaaaaalso ……… Was willst du 2022? Was sind deine guten Vorsätze? Welche Flausen hast du dir in den Kopf gesetzt? Wohin soll das Jahr dich bringen?

Denk schon mal drüber nach. Sinniere. Mit allen Sinnen – nicht nur mit dem Verstand. Wenn du magst, schreib deine Vorsätze, oder die Ideen dazu, in die Kommentare. Im nächsten Blogartikel, noch dieses Jahr, bekommst du etwas mehr Input dazu, wie es mit den guten Vorsätzen weitergeht, damit da 2022 auch was draus wird.
Und ich verrate dir, welche supergeile Flause ich mir heute für das kommende Jahr in den Kopf gesetzt hab. 😉

Freu dich auf 2022 – das wird richtig geil! 💫

Mittlerweile ist er fertig, hier geht’s zum Blogartikel über die guten Vorsätze und geilen Flausen für 2022.

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