Die Woche in 160 Zeichen:

Mein erstes Brand-Fotoshooting. Ich habs überlebt und es hat sogar Spaß gemacht. Wir sollten uns alle viel öfter fotografieren lassen.

Brand-Fotoshooting: done ✔️

Ich hatte ja hier schon mal voller Optimismus angedeutet, dass es Zeit für gescheite Fotos ist. Letztlich bin ich bei der Fotografensuche doch dem ersten Impuls gefolgt und hab den Hochzeitsfotografen meines Vertrauens angeschrieben: Christian Nies, CN-Photografie.

Wir kennen uns seit der Schule und ich hatte ihn vor einer ganzen Weile schon mal wegen Fotos angehauen. Dann kam irgendwie das Leben dazwischen oder wahrscheinlich hab ich einfach gekniffen. Ich weiß es nicht mehr.

Diesmal hab ich keinen Rückzieher gemacht. Es gibt Fotos. Ich kenne sie noch nicht, bin aber mega gespannt auf das Ergebnis. Und ehrlich gesagt freue ich mich schon auf die Fortsetzung, denn es hat eben doch Spaß gemacht – und die zwei Topmodels sollen auch mal mit vor die ordentliche Kamera.

Meine liebsten Fotoshootings? „Komm Hunde, wir machen ein Selfie – schön in die Kamera gucken.“

Warum Fotoshooting gruselig ist

und warum du es trotzdem tun solltest.

Ja, Fotoshooting ist gruselig. Für alle, die irgendwie kamerascheu sind und sich auf Fotos meistens kacke finden – und erst recht für Selbstständige, die sich irgendwie als Selbstständige präsentieren müssen.

Der Grusel fängt schon lange vor dem Shooting an, denn schließlich brauchst du die Eier, dir einen Fotografen zu buchen. „Wieso brauchst du denn Fotos? Das kostet doch Geld. Willst du nicht einfach selbst welche machen?“

Äh … nein. Ich bin es wert, professionell fotografiert zu werden. Ich verdiene einen Fotografen. Auch wenn mich niemand um Fotos gebeten hat und mir niemand die Erlaubnis erteilt hat. Schwer zu glauben.

Bei Hochzeiten oder Babybäuchen ist das nochmal was anderes. Besondere Momente. Klar lässt man da Fotos machen. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch so viele Fotografen, die explizit Hochzeitsfotografen sind. Zu so einem einzigartigen Anlass kann man sich sowas Extravagantes wie ein Fotoshooting ja mal erlauben.

Bullshit.

Wir sollten uns viel öfter fotografieren lassen. Nicht nur die Selbstständigen, sondern jeder. Dann ist es auch nicht mehr so gruselig. Und wenn ein guter Fotograf die Bilder macht, werden sie auch gut. Schön. Auch ohne Modelmaße. Auch mit Falten. Auch mit Cellulite oder oder oder.

Jeder von uns ist es wert, Fotos zu haben, auf denen er sich gefällt. Und zwar nicht nur das Bild von der Einschulung und der Hochzeit. Das Leben hat viel mehr besondere Tage. Mindestens 365 jedes Jahr.

Warte nicht drauf, dass die fünf Kilo verschwunden sind, dass du im Sommer wieder mehr Farbe bekommst, dass du 5.000 Instagram-Follower hast oder dass irgendwer um deine Hand anhält. Der richtige Zeitpunkt für tolle Fotos von dir ist genau jetzt.

Und zwar Fotos vom Profi mit seinem Profi-Equipment. Nicht Fotos von Mutti mit ihrem Samsung Galaxy. Schon klar, das kostet Geld.

Und jetzt kommt die Aufgabe der Woche: Hab die Eier, dir dieses Geld wert zu sein.

Fotophobie

Das Shooting war echt eine riesengroße Sache für mich. Für mich als Mensch, ja, aber vor allem für mich als Selbstständige. Ich bin nicht die tolle, hübsche Businesslady, der ich ein Brand Fotoshooting zugestehe, und ich sehe mich nicht als sehenswertes Fotomotiv. Um Kameraphobie, die Angst vor dem ersten Mal, meinen neuen Abdeckstift und die Freiheit, nicht Everybody’s Darling sein zu müssen, geht es im Blogartikel dieser Woche. Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim Lesen und freue mich, wenn du deine Gedanken dazu als Kommentar teilst.

Hab einen wunderschönen Start in die Adventszeit! 🎄

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