Die Woche in 160 Zeichen:

🥳 Der 26. Blogartikel. Die Website ist live. Kein Applaus, keine Pokale, kein Fleißbienchen. Dafür Zufriedenheit über erreichte Ziele.

Nummer 26

Tadaaa, hier ist er: Der 26. Blogartikel auf dieser Website. Im WordPress-Backend steht ganz oben, wie viele Beiträge, Seiten, Projekte veröffentlicht wurden. Und dieser hier wird der sechsundzwanzigste.

„Äh …. na und?“

26 ist super. 26 heißt, dass du drangeblieben bist. Im Blogartikel über das Bloggen hatte ich geschrieben, dass du doch erst mal 26 Blogartikel schreiben sollst, bevor du dir über irgendwelchen Kleinscheiß Gedanken machst. 26 Blogartikel bedeuten nämlich zum Beispiel, dass du ein Jahr lang alle zwei Wochen einen veröffentlicht hast. Oder ein halbes Jahr lang jede Woche einen. Beim Bloggen schaffen das viele nicht. Bei der Anmeldung im Fitnessstudio oder beim Joggen oder sonstwo übrigens auch nicht.

Fakt ist doch, dass wir unsere Ziele oft nicht erreichen, weil wir schlicht und ergreifend nicht dranbleiben. Ich werde nicht sportlich, schlank und schön, wenn ich mich im Fitnessstudio anmelde und zweimal hingehe. Da ist schon etwas mehr Durchhaltevermögen, etwas mehr Hartnäckigkeit gefragt.

Und so ist es beim Bloggen eben auch. Ich gebe gerne zu, dass nicht jeder Artikel hier Wow-Effekt hat. Und das ist in Ordnung. Wenn du einen Artikel pro Jahr schreibst, muss das ein Knaller werden. Wenn du 26, 52 oder 104 Artikel im Jahr schreibst, darfst du auch mal schludern. Ist beim Fitnessstudio genauso. Oder beim Staub wischen.

SIE. IST. LIVE.

„Adios Jimdo – hallo WordPress“

Am 8. August fing mit dieser Headline das erste Journal an. Da begann der Websitebau. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Ich habe Konzepte gebastelt und wieder über den Haufen geworfen. Ich habe Seiten erstellt und wieder gelöscht. Ich weiß gar nicht, was ich alles gemacht habe. Tausend Kleinigkeiten. Und Freitag Nacht um 00:55 Uhr proste ich mir mit dem hundertsten Kaffee zu, denn die alte Website ist off und die neue ist on, erreichbar, sauber verlinkt.

Keine himmlischen Posaunenchöre, kein Applaus, kein Pokal. Und trotzdem bin ich unfassbar happy. Vierzehn Wochen hat’s gedauert und hunderte Stunden Zeit gekostet.

Die selbstgesetzte Deadline liegt noch 47 Stunden entfernt. Ziel erreicht.

Was kommt jetzt? Fällt jetzt der Stress auf wundersame Weise ab? Wird mir langweillig? (sicher nicht) Oder wird alles nur noch schlimmer, weil ich das Gefühl habe, ständig ganz tolle Inhalte liefern zu müssen? Ich bin wahnsinnig gespannt. Wahrscheinlich passiert einfach nix, alles geht genauso weiter wie bisher. Neue Woche, neues Journal. So hab ich mir das gewünscht. Lifestyle Blogging.

Datenschutz 😣

Jetzt musste natürlich auch eine Datenschutzerklärung her. Das ist noch gruseliger als E-Mails umziehen (siehe letzte Woche).

Ich selbst sammel keine Daten, außer, wenn du mir eine Nachricht schreibst, einen Termin vereinbarst oder dich für den Newsletter anmeldest. Klar. Dann brauch ich sie ja. Aber ansonsten WILL ich auch gar keine Daten. Ich hab überhaupt keine Zeit oder Lust, die auszuwerten.

ABER es gibt da ja noch andere, die scharf auf deine Daten sind. Oder auch nicht. Man weiß es nicht. Ich hatte ein Youtube-Video eingebunden. Im erweiterten Datenschutzmodus, versteht sich. Und Youtube möchte dann gerne, auch bevor man das Video ansieht, Cookies setzen. Also: Weg damit. (Jetzt gibt es nur noch einen schnöden Link: Hier.

Und ich hatte Adobe Fonts/Typekit eingebunden, damit du hier schönere Schriftarten siehst (für die ich im Übrigen bezahle). Da wird dann aber auch eine Verbindung zu Servern in die USA hergestellt und keine Sau weiß, was mit den Daten passiert.
Mir persönlich ist es recht schnuppe, was mit meinen Daten passiert, ich habe nur null Bock, für DEINE verantwortlich zu sein. Deshalb: Adios schöne Adobe Fonts – hallo Georgia. Aus Protest.

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