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Die Woche in 160 Zeichen:

Lauter Katastrophen. Notfallplan gegen Chaos, Depristimmung und mehr – 5 Schritte, mit denen du aus jedem Tag was Gutes machen kannst.

Manchmal läuft alles schief …

Diese Woche zum Beispiel. Echt. Also ich will nicht jammern. Aber das Bad stand unter Wasser, der Monitor hat gestreikt, der Hund hatte Durchfall, die Herdplatte hat sich verabschiedet …

Es gibt so Tage, da läuft einfach alles schief. Oder Tage, an denen man beim besten Willen nicht in die Gänge kommt. Oder alles in Chaos zu versinken droht. Sind wir ehrlich: Scheißtage in allen Variationen gibt es immer mal wieder. Schade, denn jeder Tag ist einmalig. Jeder Tag kann gut werden – selbst wenn nicht alles rund läuft. Wir haben selbst in der Hand, was wir aus unseren Tagen (ja, auch den Tagen) machen. Am nächsten Scheißtag bist du vorbereitet: Hier kommt der ultimative 5-Schritte-Plan, mit dem du aus jedem Tag das Beste machst.

Photo by Erik Witsoe on Unsplash

Schritt 1: Geh duschen. Richtig.

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, wo dir der Kopf steht oder was du überhaupt machen sollst: Geh ordentlich duschen. Also nicht die schnell-schnell-saubermachen-Dusche, sondern die richtige. Mit Rasieren, mit Haarkur, mit Peeling, mit Bodylotion oder was immer du so tust, wenn du dir im Bad Zeit nimmst. Also, nimm dir etwas Zeit und mach dich zurecht. Wirkt Wunder. Immer.

 

Schritt 2: Bring dein Zuhause in Ordnung

Übertreib’s nicht, das Ganze soll keine Aufräumorgie werden. Mein Vorschlag wäre: Geschirr spülen oder in die Spülmaschine raümen, Wäsche in die Waschmaschine packen, einmal durchsaugen, rumliegenden Krimskrams an seinen Platz räumen, Müll rausbringen.
Falls du das alles ohnehin täglich tust (gute Idee!!), könntest du auch Staub wischen (oben auf den Lampen), Fenster putzen oder dir einen Schrank, eine Schublade, einen Ordner zum Aufräumen und Ausmisten vornehmen.

Entscheide dich für irgendetwas und stell dir einen Timer nach deinem Geschmack. Vielleicht 20 Minuten, vielleicht eine Stunde. Nicht mehr.

Schritt 3: Erledige etwas, das du aufgeschoben hast.

Was hast du die letzten Tage, Wochen, Monate aufgeschoben?
Das muss gar nichts Unangenehmes sein. Es könnte auch eine Nachricht an einen Freund oder ein Anruf bei deiner Familie sein. Vielleicht willst du auch seit Wochen einen Termin beim Arzt (oder zur Massage) machen. Oder du willst die Steuererklärung hinter dich bringen. Oder was im Haus reparieren. Irgendwas gibt es garantiert. Geh eins davon an, egal wie groß oder klein. Mach den Termin, ruf den Freund an, geh das Auto waschen, whatever.

Dir geht es zehn mal besser, wenn du irgendetwas erledigt oder zumindest in die Wege geleitet hast. Falls du dich für ein größeres Projekt entschieden hast, stell dir gerne auch hier einen Timer.

 

Schritt 4: Tu etwas für andere.

… und zwar etwas, das du gerne tust. Von Herzen. Schick deinen Eltern eine Postkarte. Trag deiner Nachbarin die Einkäufe hoch. Mach deiner besten Freundin ein Kompliment. Du bist nicht so der Philantrop? Dann streu Futter für Wildvögel aus, spiel mit deinem Hund, streichel deine Katze, streu Wildblumensamen für Bienen und Schmetterlinge aus. Was kannst du heute tun, damit es für ein anderes Wesen ein schöner Tag wird? Denk nicht lange drüber nach, tu’s einfach.

Schritt 5: Tu etwas für dich.

Und zu guter Letzt: Tu etwas nur für dich. Nein, nicht Netflix gucken oder Facebook scrollen, sondern etwas TUN. Etwas, das dir guttut. Mein Top-Tipp wäre Bewegung an der frischen Luft. Spazieren gehen. Fahrrad fahren. Was immer dir Spaß macht. Vielleicht wäre es auch mal wieder Zeit für Sport. Oder ein Besuch in der Sauna. Vielleicht hast du auch ein vernachlässigtes (oder vergessenes) Hobby. Nimm doch mal wieder den Zeichenblock zur Hand. Pack dein Instrument aus. Deine Briefmarkensammlung. Whatever. Tu, was immer dir Freude macht. Nichts, das du erledigen musst, sondern etwas, das du einfach gerne machst. Das, was du tun würdest, wenn du keine To-dos hättest. Ich bin sicher, dir fällt etwas ein!

 

Falls dein Tag eh schon vollgepackt ist, stell dir für alle Schritte einen Timer. Du musst nicht das ganze Haus polieren und du musst auch kein Kunstwerk malen. Räum deine Besteckschublade auf und kritzel zehn Minuten lang Blümchen auf ein Stück Küchenrolle. Ganz egal.

Wenn die Laune im Keller rumdümpelt oder gerade alles nur überwältigendes Chaos ist, brauchst du kleine Dinge mit großer Wirkung, die dich ganz einfach ins Handeln bringen. Sicher fallen dir noch weitere Dinge ein, mit denen du die fünf Schritte ergänzen kannst. Schreib sie doch mal auf. Und bau sie bei nächster Gelegenheit passend in deinen ganz persönlichen Masterplan ein. Ich wünsch dir viel Erfolg und bin gespannt auf deine Erfahrungen!

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