Die Woche in 160 Zeichen:

Das Geheimnis für strahlende Sauberkeit im ganzen Haus: Prokrastination! Mit Erklärvideo. Und ein besserer Ansatz für die To-do-Liste.

Alles so schön sauber hier …

Sämtliche Haushaltstätigkeiten sind bei mir als feste To-dos eingeplant. Saugen steht jeden Tag auf dem Plan. Wenn ich mal einen Tag nicht sauge (also saugen lasse; danke, Roomba), versinkt alles in Chaos. Es bildet sich ein weicher, fluffiger Teppich aus Hundehaar und ich habe das Gefühl, dass die Apokalypse jeden Moment über uns kommen wird. Also: Mehr saugen!
ABER jetzt gerade sieht es hier aus wie geleckt. Alles ist unfassbar sauber und ordentlich. Und dafür gibt es einen Grund.

Nein, ich hab nicht die Queen zum Tee eingeladen. Ich drücke mich einfach nur vor einem Uni-Projekt. Ein schönes eigentlich, aber ich hab irgendwie den Faden verloren. Also lenke ich mich mit Hausarbeit ab, dann kann ich hinterher sagen, dass ich wenigstens irgendwas Produktives getan hab. Coole Strategie eigentlich – nur leider werden Uni-Projekte ja nicht von alleine fertig …

Ich brauche dieses Schild!! Tim Mossholder via Unsplash

Prokrastination

Prokrastination nannte man früher Aufschieberitis. Ein unfassbar dummes Verhalten, das Menschen immer dann an den Tag legen, wenn sie sich vor irgendetwas drücken. Du WEIßT, dass irgendetwas erledigt werden muss, und dir ist bewusst, dass es sich nicht von alleine erledigen oder in Luft auflösen wird. Die Steuererklärung zum Beispiel.

Du. Kommst. Nicht. Drumrum.

Und trotzdem schiebst du’s auf. Morgen ist ja auch noch Zeit. Und nächste Woche sowieso. Übernächste auch. Man verarscht sich dann gerne selbst, indem man sich einredet, dass andere Dinge gerade wichtiger, dringender, sinnvoller seien. Manchmal trifft das vielleicht sogar zu, meistens eher nicht.

Fakt ist doch, dass man auf das, was da gerade ansteht, einfach keinen Bock hat. Bei mir ist das gerade dieses Uni-Projekt, das eine feste Deadline hat. Wenn ich sie verpasse, muss ich das Modul nochmal machen. Davon wird’s bestimmt nicht besser. Das ist mir vollends bewusst und trotzdem kriege ich den Hintern nicht hoch und putze stattdessen lieber meinen Kühlschrank. Applaus.
Falls dir solche saublöden Verhaltensweisen irgendwie bekannt vorkommen, kann ich dir wärmstens den TED Talk „Inside the mind of a master procrastinator“ von Tim Urban empfehlen, du findest das Video hier auf YouTube. Sieh und lerne vom Meister! 😉

Die drei magischen Worte von Minh Pham via Unsplash

Upgrade your To-do-list!

Ein ausführlicher Artikel folgt; den habe ich vorerst auch aufgeschoben. Um ehrlich zu sein liegt er seit ein paar Monaten unvollendet hier rum. Ich hatte ja Wichtigeres zu tun. *hust*

Wer kam noch gleich auf die tolle Idee, jede f***ing Woche ein Journal zu schreiben?!

Egal, die Essenz ist schnell erklärt. Dinge auf die Reihe kriegen hat zwei Komponenten: Planung und Umsetzung. Je nachdem, was für ein Typ Mensch du bist, fällt dir irgendwas davon schwerer oder leichter. Kann auch vom Projekt abhängen.

Kopflos irgendwas machen ohne es vorher in irgendeiner Weise geplant zu haben, führt meist nicht zum besten Ergebnis. Irgendwas akribisch planen und dann nix machen ist noch schlimmer.
Ich persönlich hatte lange Zeit das Problem, dass meine Plänchen zwar super schlüssig aussahen, aber einfach nicht aufgegangen sind. Ich habe es partout nicht geschafft, mich daran zu halten. Und irgendwann habe ich verstanden, woran das liegt. Simpel. Ich habe die Zeit falsch kalkuliert.

Seitdem plane ich nicht mehr in Zielen („Journal für Woche 37 schreiben“), sondern in Zeitfenstern („Journal: 1,5 Stunden“). Heißt, ich arbeite an dem Tag eben 1,5 Stunden am Journal. Ob es dann fertig ist oder nicht, ist egal.
Soweit der kurze Einstieg in die Magie der Zeitfenster. Du kannst es ja schon mal für dich ausprobieren; ich wünsch dir erfolgreiches Machen statt Aufschieben.

Weiterlesen? Vielleicht ist hier was dabei, das dich interessiert.

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